Luftkrieg in Kiel - Der Flandernbunker als Kommandozentrale

So, 2. Februar 2020, 11.30 Uhr

Führung durch den Flandernbunker, der im Zweiten Weltkrieg Kommandantur des Marineoberkommando Ostsee war.

Eintritt 4/3 Euro
Kosten für die Führung 2/1 Euro

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Mahnmal Kilian e.V. gibt sowjetischen Zwangsarbeitern nach 70 Jahren endlich ein Gesicht

Anlässlich des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar hat der Verein Mahnmal Kilian heute auf dem Kieler Nordfriedhof bislang unbekanntes Aktenmaterial zu 31 ehemaligen sowjetischen kriegsgefangenen Zwangsarbeitern an die Friedhofsleitung und das Kieler Stadtarchiv übergeben. Zu der symbolischen Übergabe waren zahlreiche MedienvertreterInnen erschienen.

Die Toten sind seit 1949 anonym auf diesem Friedhof bestattet. Sie waren bei einem Bombenangriff auf die Kieler Werften in ihrem Barackenlager am Speckenweg in Kiel- Dietrichsdorf am 23. Juli 1944 umgekommen. Als Zwangsarbeiter durften sie keine Bunker oder Luftschutzkeller aufsuchen. Damit kann nun zumindest einigen der insgesamt 209 dort bestatteten sowjetischen Kriegsgefangenen endlich ein Name zugeordnet werden.

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Wir errichten das erste Kieler Friedens-Denkmal Mach mit!

Wir haben das erste Kieler Frie­dens-Denk­mal errichtet. Es steht seit September 2015 direkt vor dem Flandernbunker und soll anregen, über unseren Umgang mit Waffen und Krieg nachzudenken. Daher sammeln wir jegliches Kriegsspielzeug in diesem drei Meter hohen Denkmal aus Glas. 

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Nazi?

War mein Opa Nazi?

Kunstausstellung

1. September 2019 bis 29.März 2020

80 Jahre seit 1939 #80seit39

In diesem Jahr jährt sich der Beginn des Zweiten Weltkrieges zum achtzigsten Male. Zwei Generationen ist es her, dass Deutsche Truppen Polen überfallen haben und auf der Danziger Westerplatte der Zweite Weltkrieg begann. Diese lange Zeit bedingt auch, dass die Menschen heute keinen Zusammenhang mehr zwischen ihrem Leben und dem Leben ihrer Vorfahren, die damals daran beteiligt waren, sehen. Und doch hängt alles zusammen. Wenn heute 70% der Deutschen meinen, dass ihre Vorfahren nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun hatten, gleichzeitig aber 90% der Deutschen damals das Hitlerregime unterstützt haben, besteht da doch eine Schieflage, oder nicht?

Eintritt 4/3 Euro

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Feldpostbriefe von Uwe Hinrichsen

gelesen von Helmut Hinrichsen

Freitag, 17. Januar 2020, 19 Uhr

Die Feldpostbriefe schildern in bedrückender Genauigkeit die Zustände an der Front und geben einen Eindruck in das Denken eines 17jährigen Jungen vom Lande, der sich in den Kriegswirren der Ostfront nach Hause sehnt. Die  Lesung zeichnet den Weg Uwe Hinrichsens nach und zeigt auf, wie sich der junge Mann zu einem überzeugten Nationalsozialisten wandelt.  

Eintritt frei, Spenden erbeten

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Der Flandernbunker leuchtet

Bundesweite Gedenk- und Mahnaktion der Gedenkstätten und Erinnerungsorte zur Befreiung der Opfer des Nationalsozialismus aus den Konzentrationslagern.

Montag, 27. Januar 2020, 18-20 Uhr

Licht ins Dunkel der deutschen Geschichte bringen - am 27. Januar ist auch der Flandernbunker dabei. Die Idee ging aus vom "Haus der Wannseekonferenz", dem Ort in Berlin, wo am 20. Januar 1942 die sogenannte "Endlösung der Judenfrage" detailliert geplant worden war. Am 27. Januar 1945 befreite die russische Armee die überlebenden Insassen des Konzentrationslagers Auschwitz. Der Jahrestag der Befreiung wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im Jahr 2005 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts. Der Verein Mahnmal Kilian schließt sich dieser Aktion des Erinnerns und Mahnens an und lädt am Montag, den 27. Januar von 18 bis 20 Uhr alle interessierten Menschen zum Mitmachen ein. Der Flandernbunker wird besonders beleuchtet sein, unterstützt von allen, die eigene Lichter mitbringen.

Flandernbunker, Kiellinie 249, 24106 Kiel

Eintritt frei

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Eine Spurensuche: Populäre Musik jüdischer Musiker

Dienstag, 28. Januar 2020, 19 Uhr

Sören Krusemark, Nis Jesse und Ulrike Teigelake präsentieren Melodien, die fast jeder mitsummen kann, weil deren Hintergründe tief in der deutschen Kultur verwurzelt sind. Ihre Schöpfer waren Juden, die ebenso tief in der deutschen Kultur verwurzelt waren, bevor sie ausgegrenzt, verfolgt und ermordet wurden. Eingebettet wird die Musik in Erläuterungen der persönlichen und zeitgeschichtlichen Zusammenhänge. Wenn sie auch oft fröhlich daherkommt, ist doch jedes Stück Teil eines harten und tragischen Lebenslaufs.  

Eintritt frei, Spenden erbeten       

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